Bild oben: Felix Preuß
Bild unten: Michael Tewes
Die Coachingkompetenz GmbH wächst - und das sind die beiden, die das Unternehmen noch stärker machen. Wir haben nachgefragt.
SQUT: Was können Sie besser als 90 % Ihrer Branche – und woran würden wir das im Alltag sofort merken?
Michael Tewes: Ich arbeite nicht nur an Problemen, sondern an deren Ursachen. Im Alltag zeigt sich das in mehr Klarheit, besseren Gesprächen, weniger Reibung und mehr Verantwortung.
SQUT: Welche unbequeme Wahrheit über Coaching spricht kaum jemand aus, halten Sie aber für entscheidend?
Michael Tewes: Coaching wirkt nur, wenn Menschen bereit sind, sich ehrlich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Ohne Eigenverantwortung bleibt Veränderung meist Wunsch statt Wirklichkeit.
SQUT: Wann haben Sie zuletzt komplett falsch gelegen – und was hat das mit Ihnen als Coach gemacht?
Michael Tewes: Ich habe Situationen schon vorschnell als Kommunikationsproblem eingeordnet, obwohl die Ursache tiefer lag. Das hat mich genauer, geduldiger und demütiger gemacht.
SQUT: Wenn ein Kunde nach drei Sitzungen keine Fortschritte zeigt: Wessen Problem ist das?
Michael Tewes: Das ist keine Schuldfrage, sondern eine gemeinsame Aufgabe. Dann muss offen geklärt werden, ob Ziel, Vorgehen und Bereitschaft zur Veränderung wirklich zusammenpassen.
SQUT: Welche Methode oder Denkweise lehnen Sie bewusst ab, obwohl sie gerade „Mainstream“ ist?
Felix Preuß: Ich sehe die starke Fokussierung auf das Mindset im Coaching kritisch, insbesondere wenn es darum geht „einfach nur" die eigene Denkweise zu ändern. Häufig reduziert es komplexe Probleme und lässt Rahmenbedingungen und Strukturen außen vor, die es zur nachhaltigen Veränderung braucht.
SQUT: Woran erkennen wir nach 60 Minuten mit Ihnen, dass wir unsere Zeit nicht verschwendet haben?
Felix Preuß: Nach 60 Minuten ist Klarheit darüber entstanden, worum es im Kern geht und wo der wirksamste Hebel liegt. Zudem liegen konkrete, umsetzbare nächste Schritte vor, die zur individuellen Situation passen und direkt in den Alltag überführt werden können.
SQUT: Welche App auf Ihrem Smartphone benutzen Sie am häufigsten?
Felix Preuß: Das müssten Booking.com oder Airbnb sein. Ich verreise sehr gerne und liebe es Reisen zu planen, daher verbringe ich sehr viel Zeit auf diesen Apps.
SQUT: Mit welchen KI-Modulen arbeiten Sie im Job am liebsten?
Felix Preuß: Ich nutze gerne ChatGPT oder Claude zur Unterstützung im Arbeitsalltag, besonders bei Routineaufgaben bieten solche Tools eine enorme Entlastung.